Gestern ging die zweite Ausgabe der «Unglaublichsten Talkshow der Welt» über die Bühne. Jürg Halter, als Entertainer, ist eine Entdeckung. Er und seine Mitstreiter lieferten zwei Stunden beste Unterhaltung. Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht. Und das Beste: Man kann die Show auf der Südpol-Homepage als Video nachschauen (hier).

Eine Band, die auf Album so versponnen und auf eine solch sympathische Art Songs zum Besten gibt, muss doch auch live Klasse sein. Und das waren sie, die Shaky Hands aus Portland.

«Ich sitze im Bus - fährt die Welt an mir vorbei oder fahre ich an der Welt vorbei?» Mit dieser Frage seiner Tochter setzte sich ein Vater heute zu mir ins Schaufenster zum Philosophieren. Er war herausgefordert durch diese schwierige Frage. Das war die ganze Philosophie-Woche in den Räumen des Kulturforums so.

Denken ist harte Arbeit! Philosophieren wird manchmal zu Recht als «Anstrengung des Begriffs» beschrieben. Und Quälität komme von Qual, sagt Ludwig Hasler. Ich bin müde von den vielen intensiven Gesprächen. Und paradoxerweise wird der Kopf leer, wenn er mit zu vielem angereichert wird.

(Von Roland Neyerlin)

Das ART DECO HOTEL MONTANA zeigte gestern die Premiere des zwölften Esstheaters. Diese haben dort eine lange Tradition und lockten bis anhin 30'000 Menschen. Das Stück «Soirée bei Offenbach - eine musikalische Komödie» umrahmte also das Schnabulieren. Und das war auch herzlich gut so. Denn das Essen raubte dem Theater definitv die Show.