Literaturpause

Für die 58. Literaturpause haben wir uns entschlossen, in älteren Ausgaben zu stöbern und daraus Texte, denen abermals Aufmerksamkeit gebührt, auszuwählen und erneut abzudrucken. Dieser Entscheid ist auch dadurch motiviert, in einem weiteren unbeständigen Jahr aus der Not eine Tugend zu machen.

Literaturpause

Literatur hat die Aufgabe, Neues zu denken. Geschichten erfinden, Welten kreieren, die Gesellschaft sowie das Selbst immer wieder neu verhandeln und hinterfragen – dies kann die Literatur. Also machen wir uns daran, in der Literaturpause das Neue zu erkunden. Wir denken neu!

Literaturpause

2020 bringt uns an unsere Grenzen. Grenzen der Gesundheit, der Selbstbestimmung, unseres Pflegepersonals und der Zahl der Krankenhausbetten, unserer geistigen Belastbarkeit, der Demokratie, unserer Solidarität und der finanziellen Mittel. Wann wurde man zuletzt daran gehindert, nach Deutschland zu fahren, nur weil man gerade keine triftigen Gründe vorzuweisen hat?

Literaturpause

Wir präsentieren freudig: unsere neue Literaturpause! Als eigene kleine Publikation, in neuem Format und (nur körperlich, nicht aber geistig) losgelöst vom Kulturmagazin, wird sie noch mehr zu dem, was sie eben sein soll: eine Gelegenheit, um durchzuatmen, in sich zu kehren, sich eine Pause zu gönnen.