«In dem Schimmer der Nachtlampe gewahrte er ein kleines, kaum spannlanges Ungeheuer, das auf seiner weissen Bettdecke sass und vor dem er sich im ersten Augenblick entsetzte, dann griff er aber mutig mit der Hand darnach, um sich zu überzeugen, ob seine Fantasie ihn nicht täusche.

Es war ein kurzer Abend am Samstag in der Metzgerhalle – und das nüchtern. Dafür mit unterhaltsamem Publikum und einem sympathischen DJ, welcher Luzern musikalisch belehren wird. Von Nina Laky
Eine geballte, dreifache Portion Indie-Rock gab es gestern zum Jahresauftakt – und dies erst noch gratis. Das zog sehr viele Menschen in die Luzerner Schüür, viele junge auch.
Wäre die Band eine Frau, sie wäre entweder ein 200 Kilogramm schwerer Ladyboy aus Thailand nach 16 Operationen oder eine Mischung zwischen Angela Merkel und Helmut Kohl. In ihrer spärlichen Freizeit beschäftigen sich die Kilbibuben vorliebend mit Masthummelizüchten und subversiv-politischem Engagement in der Bandeigenen KP (Kilbipartei).
So das war es nun mit dem Jahr 2008. Wie feierte man das so in Luzern? Zum Beispiel am Soulvester oder an der Bourbaki-Disco-Dancing am letzten Abend im Jahr? Wo die Besucher am offenherzigsten waren, kannst du hier lesen.

Der Bericht am Morgen danach von Nina Laky