Zweieinhalb Jahre sind vergangen seit «Dare, Dare Surrender», dem letzten Marygold-Album. Übertroffen wurde es weitherum kaum. Nun sorgt die Band mit dem Nachfolger «My Bow, My Arrow, My Target» selbst dafür – ein grosser Wurf. (Artikel aus dasKulturmagazin 2/09)

«Die Eisvögel» von Tine Rahel Völcker im UG des Luzerner Theaters: Es inszenierte Annina Witschi. Es spielten Samia von Arx, Daniela Britt und Samuel Zumbühl.

Eigentlich ist es schon seltsam, über Anlässe zu schreiben, die der Vergangenheit angehören. Nur um dann erwähnen zu müssen, wie grossartig sie waren. Und dies immer wieder aufs Neue. Das ist Moppelkotze. Darum mühe ich mich heute nicht ab mit Beschreibungen – wer nicht dort war, hat es halt verpasst und kann selber auf Myspace das Verpasste nachholen.

Das Projekt «the fabulous dance machine» überschreitet musikalische Grenzen mit einem einzigen Ziel vor Augen: Das Publikum in Bewegung zu setzen. Dies gelingt nach einiger Aufwärmzeit in einer doch recht gut besuchten Jazzkantine.

Urs Lüthi, einer, der in die Weiten des Kunstfelds auszog, um seinen Doppelgänger zu erfinden: 1947 in Kriens geboren, dem Las Vegas der Zentralschweiz, gehört er heute zu den grössten Grössen, zu den exzellenten Hotspots der Internationalen Kunst.