Seit 1977 verfolgt das Junge Theater Basel das Prinzip, unausgebildete Jugendliche erste Rollen in einem professionellen Rahmen erarbeiten zu lassen. Mit «strange days, indeed», mit dem die Schauspieltruppe bereits Gastspiele in Gmünden, Linz, Bern, Landsberg und Duisburg gab, wurde erstmals Tanz ins Zentrum gerückt.

Gestern Abend feierte das Freilichtspiel «Doktor Faustus» – frei nach Christopher Marlowe, in der Bearbeitung von Gisela Widmer – vor der atemberaubenden Kulisse der Tribschenhalbinsel Premiere. Regie führte Livio Andreina. Die Tribüne war gut gefüllt, die VBL verteilte aufblasbare Sitzkissen, das Wetter hielt.

Drei Konzerte, drei Soloshows, drei Namen: Angelo Spencer, Karl Blau, Kimya Dawson. Der gestrige Montagabend im Südpol war in dreifacher Hinsicht hinreissend. (Anti-)Folkkonzerte mit bleibenden Folgen!

Netto vier Stunden Spielzeit – und das mit Coverversionen u.a. von AC/DC, Bon Jovi, Scorpions und Van Halen. Tönt anstrengend, war es auch. Die diesjährige Sedel-Jahreshitparade in der Schüür war über weite Strecken ein Krampf – mit einigen, jedoch rar gesähten, Highlights. Hier das Protokoll.

«Fucking Åmål»: Ein Film wird zum passenden Jugendtheaterstück in Willisau, Skandinavisches gelungen ins Hinterland transferiert. Themen: Frust und Freuden der Adoleszenz sowie der Fall einer es nicht leicht habenden lesbischen Liebe.