041 – Das Kulturmagazin

Das Luzerner Theater möchte die Fortschritte beim Neubauprojekt feiern, sieht sich aber mit dem Vorwurf der Mauschelei konfrontiert: Der Lebenspartner der künftigen Intendantin Ina Karr soll die Ausrichtung des Theaters nämlich massgeblich mitprägen. In der Kommunikation braucht es mehr Transparenz.

Das Luzerner Theater erhält eine Million Franken von einer privaten Stiftung für die Durchführung des Architekturwettbewerbs. Bis 2022 will man ein fertiges Projekt vorlegen. Die Projektführung fällt dabei der Stadtluzerner Kulturchefin Rosie Bitterli zu.

Das Sparpaket der Stadt Luzern trifft auch die Kultur – und da vier grosse und populäre Institutionen: Das World Band, das Blue Balls und das Lucerne Festival sowie das Verkehrshaus verlieren 650'000 Franken.

Die Aktion Freiraum wappnet sich in den Verhandlungen mit der Stadt Luzern für einen möglichen Endspurt. Dazu organisiert sich die lose Gruppierung im neuen Verein Kulturraum. Zum Vorstand gehören Claudio Pfister, Anna Froelicher (Co-Präsidentin), Jonas Aebi, Kim Schelbert und Reto Bürgisser (CO-Präsident) (vgl. Foto v.l.n.r).

Der Hass auf Sonntage ist nicht das Einzige, was den Autor dieses Textes und Morrissey miteinander verbindet. Da wären noch eine gemeinsame, generale Sympathie für misanthropisches Gedankengut, grenzenlosen Narzissmus, Primoridalität und einiges anderes. Doch mehr davon vielleicht ein andermal. Heute geht's um Sonntage.