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Maria Pinińska-Bereś: «Fahne der Autorin», 1979

08.06.26

Kunst

Die rosafarbene Flagge hissen

Die Künstlerin Maria Pinińska-Bereś emanzipierte sich vom männlich dominierten Kanon und setzte sich kritisch mit Geschlechterrollen auseinander. Nun hat ihr das Kunstmuseum Luzern eine Retrospektive gewidmet.

Leonora Kugler (Text)

Obwohl sich Maria Pinińska-Bereś mit ihrem Werk in eine Generation feministischer Künstlerinnen einfügt, zu der etwa Louise Bourgeois oder Valie Export gehören, blieb sie in Polen von den politischen Bewegungen im sogenannten Westen isoliert. Im Kontext einer sozialistischen Gesellschaft, die von ideologischer Indoktrination und staatlicher Repression geprägt war, erscheinen die Werke der 1931 in Posen geborenen Künstlerin mutig, radikal und provozierend. Es verwundert daher nicht, dass die Ausstellungen, die Pinińska-Bereś zu Lebzeiten in ihrer Heimat durchführte, abwehrende Reaktionen zur Folge hatten – ihre Werke wurden regelmässig beschädigt oder gar zerstört.

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    Giulia Bernardi (Interview) und Kim da Motta (Bild)

  • Porträt von Benyamin Khan, fotografiert von Kim da Motta

    Benyamin Khan: Welche Folgen hatte die Illegalisierung migrantischer Familien?

    In unserer Interviewserie werfen wir Schlaglichter auf Perspektiven aus dem Migrations- und Asylbereich auf die SVP-Initiative zur «10-Millionen-Schweiz». Diesmal: Benyamin Khan, Historiker und Lehrperson an der Kantonsschule Musegg in Luzern. Er befasste sich in seiner Masterarbeit mit der Illegalisierung migrantischer Familien.

    Giulia Bernardi (Interview) und Kim da Motta (Bild)

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    Villi Hermann: Filme über die andere Schweiz

    Im Zentrum seiner Filme stehen Migrations- und Klassenfragen. Nun wurde Villi Hermann mit dem Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises ausgezeichnet.

    Gina Bucher (Interview)

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