
07.09.26
Musik
Heldinnenepos aus Luzern
Die Luzerner Pfefferfrauen organisierten Proteste und legten sich mit der Obrigkeit an. Jetzt wird ihre Geschichte mit dem feministischen Jodelchor Echo vom Eierstock auf die Bühne gebracht. Heidi Bossard-Borner und Simone Felber über ein vergessenes Kapitel Luzerner Geschichte und die Frage, was daraus auf der Bühne wird.
Xhemile Asani (Interview)
Wer waren die Luzerner Pfefferfrauen? Und wer sind sie für Sie?
Simone Felber: Für mich sind die Pfefferfrauen ein Beispiel dafür, dass es bereits im 19. Jahrhundert Frauenverbünde gegeben hat. Ich sehe in ihnen aber auch eine Parallele zu unserem feministischen Jodelchor Echo vom Eierstock, den ich 2022 mitinitiiert habe: Die Pfefferfrauen haben sich verbündet, um sich gegen die konservative Regierung zu wehren, während wir uns zusammengetan haben, um den Jodel von sexistischen Vorstellungen zu befreien. Es macht mir Mut, wenn ich sehe, dass es diese Gemeinschaften bereits in der Vergangenheit gegeben hat. Historisch gesehen, kann diese Frage aber Frau Bossard-Borner am besten beantworten!





