19.6.2020, Neubad Keller, Luzern: Fetter Vetter & Oma Hommage zeigen ein Märchen für Erwachsene. «Ein Stück über ein Mädchen, das die Treppe hinabsteigt» führt uns bildstark existenzielle Ängste vor Augen, ohne dabei viel zu sprechen.

Kleintheater Luzern, 09.01.2019: Die Nachwuchsbrigade der Luzerner Theaterschaffenden, Fetter Vetter & Oma Hommage, kämpft sich durch «Ein Kind unserer Zeit» von Ödön von Horváth. Erschreckend zahm, teils ächzend lahm. Wo sind die «jungen Wilden», von denen in der Luzerner Copypaste-Propaganda die Rede war? Man findet sie nur bruchstückhaft. Die Musik: grandios.

St.-Karli-Schulhaus, Luzern, 13.09.2018: Fetter Vetter & Oma Hommage und das Theater Aeternam tun sich zusammen und eröffnen ein Menschenmuseum. Mitten im St.-Karli-Schulhaus. Zwischen Schulbänken, Kindertischen und Kreidetafeln. Im Keller, im Dachstock und im WC. «Die grosse Menschenschau» ist intensiv, verstörend und unterhaltsam – ein Erlebnis.

 

Südpol, Luzern, 21.09.2017: Die erste Performance der jungen, freien Theatergruppe «Fetter Vetter & Oma Hommage» ist ein Wurf. Und es sind 60 wohltuende Minuten für alle, die im Theater nicht gerne still sitzen. Besuch der Generalprobe.

Theater Pavillon Luzern, 17.2.2017: Dritte abendfüllende Produktion und zugleich erstes eigenes Stück des Kollektivs «Fetter Vetter & Oma Hommage», das ist «Die Traumfabrik» aus der Feder von Béla Rothenbühler. Ein Musiktheater, beklemmend, gespenstisch, intensiv, stimmig inszeniert von Damiàn Dlaboha. Prädikat: unbedingt sehenswert.