... DAS IST EIN TRANSZENDENTALES ERLEBNIS! Nimm den besten Ohrgasmus den du je hattest, multiplizier ihn mit tausend, und du bist noch nicht mal nah dran. Jedes Wort, das über dieses Konzert geschrieben wird, ist eines zu viel. Dieses epochalpsychedelisch-elektroexperimentelle Hardcorepop-Spoken-Word-Ereignis spricht für sich selber. Trotzdem…

Als Off-Pop-Festival wird es von den Organisatoren angepriesen. Im Verlaufe des Abends bekam diese Bezeichnung eine tiefere Bedeutung. Es standen drei Bands auf der Sedel-Bühne, die jeweils jede auf ihre Art eine Destruktion popmusikalischer Klischees betrieb. Der Punk-Gestus war allgegenwärtig – als Attitüde, nicht als Plattitüde.

Ein Audioblog von Kevin Graber

ausgewählte musikerinnen und musiker aus der näheren und ferneren gegend gedenken eines der bedeutendsten (lebenden) us-singer-/songwriters, indem sie sich kundig, hingebungsvoll und live in seinem weitläufigen und ergiebigen werkkatalog bedienen.

Island suggeriert eine Menge Klischees. Island und Musik noch viel mehr. Als ich im hohen Norden Haltestelle Sursee ausstieg, sah ich kaum mehr meine Hände vor Augen, der Nebel hatte bereits die Marke «Der Hund von Baskerville» überschritten.