Urs Lüthi, einer, der in die Weiten des Kunstfelds auszog, um seinen Doppelgänger zu erfinden: 1947 in Kriens geboren, dem Las Vegas der Zentralschweiz, gehört er heute zu den grössten Grössen, zu den exzellenten Hotspots der Internationalen Kunst.

Ein Kulturteil fällen? In diesem Fall eine höchst diffizile Angelegenheit. Ich war selber involviert. Als Sprachrohr der Kunst. Was ich hingegen hier bieten kann, ist eine Art audiovisuelle Dokumentation

Als Off-Pop-Festival wird es von den Organisatoren angepriesen. Im Verlaufe des Abends bekam diese Bezeichnung eine tiefere Bedeutung. Es standen drei Bands auf der Sedel-Bühne, die jeweils jede auf ihre Art eine Destruktion popmusikalischer Klischees betrieb. Der Punk-Gestus war allgegenwärtig – als Attitüde, nicht als Plattitüde.

Kalt war’s draussen. Warm im Sentitreff in Luzern. Und gemütlich. Ein bisschen mehr als eine handvoll Leute kamen zur Vernissage der Ausstellung «Wartende aus Teufelskreisel» von Christoph Fischer.

...so ein einzigartiger, philosophischer Selbstläufer eines dreitagebärtigen Jünglings vor laufender Kamera. Er ziert sich sichtlich, fuchtelt mit seinen Händen am Kinn herum. Ist das inszeniert? Vielleicht.