Zugegeben. Die Erwartungen an den gestrigen Abend in der Reussfähre waren gross.

Zur Abwechslung mal keine reine Musik-Nite, sondern wieder mal eine thematische: Titel diesmal «Train», wie die Angelsachsen dem Zug sagen. Bunt, abwechslungsreich, unterhaltsam sowieso in vielen verschiedenen Vortragskunstformen in der Zwischenbühne Horw zum Besten gegeben.

Seit 1977 verfolgt das Junge Theater Basel das Prinzip, unausgebildete Jugendliche erste Rollen in einem professionellen Rahmen erarbeiten zu lassen. Mit «strange days, indeed», mit dem die Schauspieltruppe bereits Gastspiele in Gmünden, Linz, Bern, Landsberg und Duisburg gab, wurde erstmals Tanz ins Zentrum gerückt.